Edition 2006
1. Sept. - 1. Okt. 2006

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Die 9. Bieler Fototage 2005 zu Gast im südlichen Afrika

On the road... again
Arbeiten von 16 jungen Schweizer Fotografen/-innen am 3. Photofesta Maputo (Moçambique) vom 15.10.–15.11.2006 und im Museum Africa in Johannesburg vom 07.02.–25.03.2007

Nach Berlin (2005) und Altdorf (2006) präsentieren die Bieler Fototage im Rahmen eines interkulturellen Ausstellungsprojekts erstmals in Afrika eine Auswahlschau von Arbeiten 16 junger Schweizer Fotografen/-innen: vom 15.10.–15.11.2006 an einem Fotografiefestival, dem dritten internationalen Photofesta Maputo, und vom 07.02.–25.03.2007 im Museum Africa in Johannesburg. An beiden Orten finden je ein Workshop und eine Podiumsdiskussion mit Schweizer Beteiligung statt. Im Gegenzug dazu werden an den diesjährigen 10. Bieler Fototagen zwei bekannte afrikanische Fotografieschaffende, Sérgio Santimano aus Moçambique und Nontsikelelo "Lolo" Veleko aus Südafrika teilnehmen. Das Projekt wird hauptsächlich von der Pro Helvetia finanziert sowie von der DEZA, zwölf Kantonen bzw. Gemeinden und einer Stiftung.

Die Auswahl der 16 facettenreichen Arbeiten entstammt den letztjährigen Bieler Fototage, die unter dem Titel "On the road…again" stattfanden und 24 Positionen rund um das Thema Mobilität zeigten. Mobilität prägt den Alltag der Menschen im Norden und ist ebenso für die Menschen im südlichen Afrika von grosser Bedeutung. Viele kennen dort vor allem ihre Schattenseiten (z.B. als Flüchtlinge), welche die Ausstellung auch thematisiert.

Die Schau darf zugleich als ein Fenster junger zeitgenössischer Schweizer Fotografie gelten. Vertreten sind: Georg Aerni, Manuel Bauer, Markus Bühler-Rasom, Jean-Luc Cramatte, Nicolas Denis, Christian Flierl, Yves Leresche, Carmela Odoni, Vanessa Püntener, Daniel Rihs, Meinrad Schade, Tiziana de Silvestro, Jules Spinatsch, Geri Stocker, Daniel Stucki und Sabine Troendle. Ihre Arbeiten umfassen 160 Ausstellungsbilder und zwei umfangreiche Projektionen.

Das biennale Photofesta Maputo (siehe: www.photofestamaputo.co.mz) ist neben den "Rencontres Africaines de la Photographie" (Bamako, Mali) und dem "Month of Photography" (Kapstadt) das dritte bedeutende Fotografiefestival in Schwarzafrika. Die Auswahl aus Biel ist der umfangreichste internationale Beitrag der dritten Photofesta-Ausgabe und wird im brasilianischen Kulturzentrum gezeigt (Centro de Estudos Brasileiros, CEB). Der Schweizer Botschafter in Moçambique, Thomas Litscher, eröffnet die Ausstellung. Die Präsentation im Museum Africa erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Market Photo Workshop, der über Afrika hinaus bekannt ist als Ausbildungsstätte und Fotografiezentrum (siehe: www.marketphotoworkshop.co.za)

An beiden Orten finden in Kooperation mit den lokalen Projektpartnern zwei Begleitveranstaltungen zur Ausstellung statt: ein einwöchiger Workshop (halbtags) und eine Podiumsdiskussion. Die Workshops thematisieren in einem interkulturellen Nord-Süd-Dialog die Bedingungen und Ausdrucksweisen des fotografischen Schaffens in den unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten. In Johannesburg wird der Workshop im Market Photo Workshop stattfinden. Die Podiumsdiskussionen sollen die Bedeutung von Fotografiefestivals für Fotografen, Kuratoren und Publikum hinterfragen. In Maputo wird der Zürcher Fotograf Meinrad Schade (*1968) an beiden Veranstaltungen teilnehmen, in Johannesburg der Basler Christian Flierl (*1974), jeweils zusammen mit dem Projektleiter und der Direktorin der Bieler Fototage.

Projektinitiant und -leiter ist der Zürcher Bruno Z'Graggen (*1960), freischaffender Kurator und Spezialist für afrikanische Fotografie. Er kuratierte u.a. eine Gruppenausstellung mit 15 moçambiquanischen Fotografen mit dem Titel "Iluminando Vidas", die 2002 im Photoforum PasquArt in Biel, 2003 in Maputo und 2005 in Johannesburg gezeigt wurde (siehe: www.iluminandovidas.org). Das vorliegende Projekt realisiert er in enger Zusammenarbeit mit der Direktorin und Kuratorin der Bieler Fototage, Barbara Zürcher aus Basel (*1963), den beiden genannten Fotografen und den Projektpartnern im Süden.

Das Projekt ist von Schweizer Seite finanziell breit abgestützt, vom Bund, zwölf Kantonen und Gemeinden sowie von einer Stiftung. Hauptgeldgeberin ist die Pro Helvetia. Die weitere Unterstützung erfolgt durch: die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und die Schweizer Botschaft in Maputo, den Kanton Basel-Stadt, den Kanton Bern, die Stadt Bern, die Stadt Biel, den Kanton und die Stadt Friburg, die Stadt Lausanne, den Kanton Luzern, den Kanton Thurgau, die Stadt Winterthur, den Kanton und die Stadt Zürich sowie die Zürcher Steo-Stiftung.

 

   
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